Jodthyrox
 

Gegenanzeigen

Hyperthyreose jeglicher Genese. Autonome Areale bzw. fokale Autonomien. Ferner echte Jodallergie und Dermatitis herpetiformis Duhring (s. auch Ziff. 14, Sonstige Hinweise).

Nebenwirkungen

Bei Jodüberempfindlichkeit kann die Einnahme von Jodthyrox zu Fieber, Hautausschlag und Rötung, Jucken und Brennen in den Augen, Reizhusten, Durchfall oder Kopfschmerzen führen. In diesem Falle ist die Tabletteneinnahme zu beenden.

Als Folge der stoffwechselsteigernden Wirkung von Levothyroxin können gelegentlich, vor allem zu Beginn der Behandlung, Tachykardie, Herzrhythmusstörungen und Tremor, Unruhe, Schlaflosigkeit, Hyperhidrosis, Gewichtsabnahme oder Durchfall auftreten. Die Tagesdosis sollte in diesem Fall reduziert oder die Medikation für mehrere Tage unterbrochen werden. Sobald die Nebenwirkung verschwunden ist, kann die Behandlung mit niedriger Dosierung wieder aufgenommen werden.

Bei Koronarinsuffizienz, Herzinsuffizienz, tachykarden Herzrhythmusstörungen, Diabetes mellitus, Hypophysen- bzw. Nebennierenrindeninsuffizienz oder Verdacht auf Autonomie der Schilddrüse, s. auch Ziff. 14, Sonstige Hinweise.